Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ochsen, Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde saufen gierig aus Pfützen, Gräben, Kanälen. Kinder kacken ins Gebüsch, beschattet von Eukalyptusbäumen. Bauern seifen sich im Fluss ab, Bäuerinnen schrubben Kleider an seinen Ufersteinen. Esel eilen, Kamele schlendern erhaben vorbei; sie tragen Bündel von Schilfrohr und Holz. Baustoff für neue Hütten ist das, für neue Familien, für neues Leben. Als die Bibel geschrieben wurde, kann die Welt kaum anders gewesen sein, abgesehen von dem rußenden Laster, der vorbeifährt. Auf dem Heck steht: „God is the key“. ... weiter lesen

Brand Eins
Und nun steht er da, in der Werkstatt eines Bildungsunternehmens gleich hinterm Leipziger Hauptbahnhof, und ist dabei, fit für eine Lehre zu werden. Das ist gut. Und sehr sozial. Man darf nur nicht so genau wissen wollen, wieso eigentlich die Arbeitslosenversicherung für ihn aufkommt. Denn der junge Mann hat noch nie in diese Versicherung eingezahlt. ... weiter lesen

DIE ZEIT
Ein hübscher Junge im Rollstuhl sitzt auf einem Schulhof dicht bei einem hübschen Mädchen ohne Rollstuhl. Das Mädchen lächelt den Jungen an, der schüchtern auf das Smartphone schaut, das sie in den Händen hält. Die Sonne scheint, auf dem Himmel steht ein Satz: "Inklusion heißt: Schmetterlinge im Bauch". So viel zur schönen neuen Welt der Behinderten, wie sie auf einem Reklameplakat aussieht. Jetzt zum Leben. ... weiter lesen

Brand Eins
Und jetzt, auf der Terrasse, mogelt sich im auffrischenden Wind der Dämmerung ein besinnlicher Moment in dieses hermetische Business-Universum. Vorm Horizont zeichnen sich im Abendrot die Minarette der Moscheen ringsum ab wie Scherenschnitte. Und Rösler hört endlich auf, von „man“ zu reden, wenn er sich meint, oder über sich wie über eine dritte Person zu sprechen („Als Bundeswirtschaftsminister treffen Sie vor allem andere Wirtschaftsminister.“) Er sagt jetzt: „Ich fühle mich sehr wohl.“ Und: „Ich würde mal frech für mich in Anspruch nehmen, dass ich ... weiter lesen

Stern
Ein Selbstmordattentäter hatte sich, als Radfahrer getarnt, am anderen Kontrollposten in die Luft gesprengt, neben einem Bundeswehr- Mungo, einem leicht gepanzerten Transporter. Sie fuhren sofort hin. Was sahen Sie? "Der Mungo stand lichterloh in Flammen. Ein Kamerad lag neben dem Fahrzeug. Und mehrere Kinder lagen leblos davor." ... weiter lesen

Stern
Am Ende war sein erstes Mal ganz leicht. Stefan Grüll nahm die Europawahl genauso wichtig wie die deutschen Politiker selbst. Er verstand sie nicht als dramatische Abstimmung über das mächtige Parlament in Straßburg, “sondern bloß als taktisches Signal für die Bundestagswahl”. Also hat Grüll am Sonntag sein Signal gesendet – und nicht gewählt. ... weiter lesen

Stern
Steffen Harzer, Ingenieur und “ein Roter” in gutem Anzug, kommt den Hildburghäusern nicht mit Afghanistan oder Arbeitslosengeld II, nicht mit Gerechtigkeit oder Sozialismus. “Die Leute wollen sichergehen, dass ihr Grundstück nicht voll Wasser läuft oder dass sie einen Krippenplatz kriegen.” Am 2. März steht Harzer zur Wiederwahl. Der 47-Jährige hat gute Karten. Er liebt Blues, auf seiner Brille steht “Boss”. ... weiter lesen

Stern
In Hessen tobt wieder der Wahlkampf, aber ohne Dagmar Metzger. Die SPD-Abgeordnete, die mit ihrem "Nein!" ein Bündnis von Andrea Ypsilanti mit der Linken verhinderte, hat vorerst die Nase voll von Politik. Im stern erzählt sie, welchem Druck sie ausgesetzt war. Ein Gespräch über Gewissen, Rache, Resignation - und den Stolz auf sich selbst ... weiter lesen

Süddeutsche Zeitung
Wo anfangen? In der Geisterbahn? Auf dem Brandenburger Tor? Bei der Lieblingsnachspeise, einer “Charlotte”? Vielleicht in Lichtenrade, wo Klaus Wowereit groß wurde und zum Politiker, wo er lebt, tief im Berliner Süden. Wenn er aus der Auffahrt des kleinen, grau gewordenen Eigenheims an der Schillerstraße fährt, wo sein Name am Briefkasten steht, in Klebebuchstaben, W-o-w-e-r-e-i-t, Schwarz auf Gold, grüßt er die Nachbarsdamen aus einem Opel-Astra heraus, mit tiefem Diener überm Lenkrad ... weiter lesen



Schwarz auf Weiß

Aufbruch nach Utopistan
Wie Querdenker ein anderes Leben und Arbeiten ausprobieren. Eine Reise zu Spielwiesen und Sehnsuchtsorten
ENORM, Juli/August 2017, Titel-Report

Wie wollen wir altern?
Eine von 200 Fragen an die Zukunft in der 200. Ausgabe von BRAND EINS
Mai 2017

Echt falsch
Der Unternehmer Christian Zott hat bei dem Meisterfälscher Wolfgang Beltracchi eine Ausstellung in Auftrag gegeben: Er soll über 30 Bilder malen, die aussehen, als stammten sie von berühmten Künstlern – diesmal jedoch legal. Reportage über einen seltsamen Pakt
BRAND EINS, April 2017
https://tinyurl.com/meisterfaelscher

„Das hast du noch nicht gesehen“
Jirko Bannas ist Erfinder, Designer, Handwerker, Koch – und es gelingt ihm, damit Geschäfte zu machen.
BRAND EINS, November 2016
https://tinyurl.com/Jirko

Club of Home
Einkaufsklubs sind angesagt. Und anstrengend. Warum nur wollen alle da rein? Bekenntnisse einer Shopperin
BRAND EINS, Mai 2016
tinyurl.com/ClubOfHome

Schlaue Städte
Auf der ganzen Welt schmücken sich Städte mit dem Zusatz „Smart City“. Aber was bedeutet das? In Wien läuft vieles schon ganz schön intelligent.
GEO, März 2016

Werkstattbericht
Noch nie gab es so wenige Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Und noch nie so viele Beschäftigte in Behindertenwerkstätten. Hintergründe eines paradoxen Booms.
BRAND EINS, März 2016
tinyurl.com/Werkstattbericht

Raubzug in Krefeld
Saison der Diebe: Der Moldauer Victor H. stieg ins Haus der Sparkassen-Angestellten Ina W. ein. Täter und Opfer haben mehr gemeinsam als gedacht. DIE ZEIT, Dossier, 2015
tinyurl.com/DiebeKrefeld


Buch

AUSGEZEICHNET MIT DEM DEUTSCHEN FOTOBUCHPREIS 2013 IN SILBER:
Der Tod kommt später,
vielleicht
Autoren-Akquise und Redaktion eines Bildbands des Fotografen Jörg Gläscher zur Bundeswehr. Mit Texten von Kathrin Schmidt, Jochen Missfeldt, Ingo Schulze, Tanja Dückers, Wolfgang Prosinger und hier zu haben: http://www.firsturl.de/YJK5AfO





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Fon 0049 (0) 341 463 66 111
Fax 0049 (0) 341 463 66 110
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